Rogers
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Gesprächsführung nach Carl R. Rogers

Das am meisten benutzte Werkzeug einer Gesprächsführung nach Rogers ist die Spiegelung der Aussagen des Klienten in anderer Form. Was sich hier sehr simpel anhört, kann als eine einfache Methode schon eine erhebliche Bewusstwerdung beim Ratsuchenden bewirken.

Damit aber diese Kommunikation zwischen Klient und Berater funktioniert, sind drei wesentliche Punkte zu beachten:

  1. Bedingungslose Akzeptanz des Klienten. Eigentlich sollte dies im täglichen Leben zwischen allen Menschen so sein. Die Nicht-Beachtung dieser Regel führt zu (Selbst-) Verurteilung und Krankheiten.
     
  2. Emphatische Kommunikation. Der Berater muss sich einfühlen können in die Welt des Ratsuchenden. Auch dieses sollte eigentlich zwischen allen Menschen so sein. Oftmals wird die Empathie von übertriebener eigener Wichtignahme zerstört.
     
  3. Authentisches Da-Sein des Beraters. Ich als Berater oder Helfer bin auch ein Mensch mit Bedürfnissen! Darin unterscheide ich mich überhaupt nicht von dem Ratsuchenden und in dieser Form als Mensch möchte der Ratsuchende mich ebenfalls wahrnehmen. Auf dieser Ebene finden Klient und Berater zusammen.
    Ohne diese authentische Art, ohne persönliche Worte, ohne ein sichtbares “Profil” wird ein Berater als zu theoretisch oder “glatt” oder klinisch wahrgenommen und man findet keine wirklich gemeinsame Ebene mit dem Klienten.

Auf Basis dieser drei recht einfachen Punkte kann eine hilfreiche Zusammenarbeit zwischen Berater und Ratsuchendem stattfinden, wenn emphatische, authentische Kommunikation mit gegenseitiger Wertschätzung stattfindet.

Wie jeder leicht erkennt, sind dies alles Dinge, die eigentlich “ganz normal” sein sollten und die jeder Mensch zum Teil schon intuitiv tut, wenn ein Freund oder eine Freundin mit einem Problem zu einem kommt - wir alle kennen das. Und diese Form der Beratung können wir verbessern, indem wir noch mehr darauf achten, welche Teile zu wem gehören.

Wenn wir als Helfer unsere eigenen Bedürfnisse zuviel mit einfließen lassen, werden wir selber zum Ratsuchenden und geben dem eigentlich hilfesuchenden Menschen eine Rolle, die dieser weder tragen kann noch will.

Diese Dinge lernen und üben wir in Seminaren und können sie dann sofort anwenden. Und das Schöne an dieser “Technik” ist, dass man bei richtiger Anwendung keinen Schaden anrichten kann.

 

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